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Kurzer Check vor langer Fahrt

- Ein gründlicher Blick aufs Fahrzeug vor der Urlaubsfahrt senkt das Pannenrisiko und schont die Nerven

- Reifen und Flüssigkeitsstände vor Reisebeginn überprüfen

- Die GTÜ-Tipps sind auch von Laien einfach umsetzbar

So zuverlässig moderne Fahrzeuge geworden sind – ganz ausschließen lässt sich eine Panne nicht. Doch man kann das Risiko verringern. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH rät zu einem kurzen Check vor einer längeren Reise: Sind die Bremsen in Ordnung und die Reifen nicht zu sehr abgefahren, stimmt der Ölstand? Mit einfachen Prüfungen kann jeder dazu beitragen, dass die Fahrt in die Ferien und wieder zurück sicher und stressfrei verläuft. Aus den bei in ihren Prüfstellen durchgeführten Hauptuntersuchungen (HU) weiß die GTÜ, dass mancher dort festgestellte Mangel durch umsichtiges Verhalten des Autofahrers hätte vermieden werden können.

1 – Die Hauptuntersuchung ist ein gutes Stichwort: Die GTÜ-Checklisten zur Vorbereitung von Auto, Motorrad, Wohnmobil und Wohnwagen auf die nächste turnusgemäße Überprüfung können auch jederzeit zwischendurch und somit vor einer Urlaubsfahrt herangezogen werden. Sie sind im Internet leicht zu finden und lassen sich schnell ausdrucken: https://www.gtue.de/de/die-gtu/publikationen/checklisten. Hier einige der Punkte, auf die Autofahrer vor Reiseantritt achten sollten. Auch das Beseitigen von geringen Mängeln, die bei der HU festgestellt wurden, tragen zu einem sicheren und zuverlässigen Fahrzeugbetrieb bei.

2 – Reifen und Luftdruck: Vor der Fahrt mit einem beladenen Auto oder Wohnmobil sollte der Luftdruck in den Pneus deutlich erhöht werden. Wohnwagen sollten den Nenndruck erhalten. Entsprechende Angaben finden sich in der Bedienungsanleitung und zusätzlich beispielsweise innen an der Tankklappe. Ein weiterer Blick gilt dem Reifenprofil. Ist es einseitig abgefahren, ist eine Spur- und Achsvermessung sinnvoll. Das schont die Pneus und verbessert das Fahrverhalten. Profiltiefe: Wenn sie mehr als 1,6 Millimeter beträgt, droht bei Sommerreifen keine Ordnungswidrigkeit. Liegt es darunter, sind 60 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg fällig. Wenig Profil beinhaltet Gefahrpotential, denn abgefahrene Reifen erhöhen das Aquaplaningrisiko drastisch. Aus diesem Grund empfehlen die GTÜ-Experten einen Reifentausch, sobald die Profiltiefe drei Millimeter unterschreitet. Die Prüforganisation klärt immer wieder mit Reifentests, welcher Pneu für welche Fahrzeugklasse besonders empfehlenswert ist. Zum Schluss noch eine Sichtprüfung des Gummis: Liegen Beschädigungen an Lauffläche oder Flanken vor? Dann steht ebenfalls ein Reifentausch an – am besten beider Reifen einer Achse.

3 – Licht und Sicht: Die Beleuchtungsanlage eines Fahrzeugs muss stets ordnungsgemäß funktionieren. Aber nicht jeder merkt beispielsweise den Ausfall eines Bremslichts. Die Vorbereitung auf eine ausgedehnte Fahrt bietet einen guten Anlass, die gesamte Lichtanlage durchzuchecken – am einfachsten mit einer zweiten Person außen am Fahrzeug. Wichtig ist auch eine klare Sicht auf die Fahrbahn. Damit diese auch bei Regen gegeben ist, dürfen die Scheibenwischer weder zu alt noch ausgefranst sein. Bei vielen Fahrzeugen lassen sie sich ohne große Mühe ersetzen. Immer sinnvoll ist das Auffüllen der Scheibenwaschanlage. Verblüffende Ergebnisse für eine klare Sicht bringt oft eine gründliche Innenreinigung der Frontscheibe: Sie wird im Alltagseinsatz des Autos gern vernachlässigt.

4 – Flüssigkeitspegel: Nach dem Öffnen der Motorhaube sind die Behälter von Kühlflüssigkeit und Bremsflüssigkeit bei den meisten Fahrzeugen gut sichtbar. Ist der Flüssigkeitsstand deutlich zu niedrig, genügt das Auffüllen nicht. Die GTÜ rät dringend zu einem Werkstattbesuch, um die Ursache für den Flüssigkeitsverlust zu finden. Verliert der Wasserkreislauf Flüssigkeit, droht eine Überhitzung des Motors. Zuwenig Bremsflüssigkeit kann die Verzögerungswirkung verringern. Ursache kann eine Undichtigkeit im Bremssystem sein, aber ebenso abgefahrene Bremsbeläge und Bremsscheiben oder eine zu alte Bremsflüssigkeit. Die meisten Hersteller empfehlen deren Wechsel alle zwei Jahre. Je älter die Bremsflüssigkeit, desto geringer ihr Siedepunkt. Wird dann die Bremse stark beansprucht – beispielsweise bei Bergabfahrten in den Alpen –, kann die Bremswirkung ohne Vorwarnung stark nachlassen. Der dritte Flüssigkeits-Check: Zuwenig Öl im Motor kann zu großen Triebwerkschäden führen. Daher sollte sich der Ölstand stets zwischen den „MIN“- und „MAX“-Markierungen am Ölmessstab befinden. Moderne Autos haben elektronische Messeinrichtungen mit Anzeige im Zentraldisplay. Am Etikett der Werkstatt im Motorraum lässt sich ablesen, wann der nächste Ölwechsel fällig ist. Entsprechende Daten liefert auch das Serviceheft.

5 – Kleine Batteriekunde: Heutige Autobatterien sind wartungsfrei und langlebig – doch sie werden auch stark beansprucht. Strom zieht nicht nur der Anlasser, sondern auch Klimaanlage, Sitzheizung oder das Infotainmentsystem. Ist die Batterie in die Jahre gekommen, lohnt ein entsprechender Test in der Werkstatt. Dreht sich der Anlasser bereits merklich langsamer als gewohnt, deutet dies auf eine altersschwache Batterie hin. Ein Austausch des Stromspeichers ist in solchen Fällen sinnvoll, damit er immer zuverlässig Energie liefert. Denn durch das Laden selbst während längerer Fahrt erholt sich die Batterie meist nur kurzzeitig.

Die Beispiele zeigen, dass sich auch ein modernes Auto für den Fahrer keine „Blackbox“ ist, die nur zum Einsteigen und Losfahren einlädt. Ein wenig Aufmerksamkeit erhöht generell die Zuverlässigkeit. Und genau die wünscht sich jeder Autofahrer. Erst recht vor der Fahrt in die Ferien.

  • Checkliste PKW

    Checkliste zur Vorbereitung des Pkw auf die Hauptuntersuchung – ohne Stress!
  • Checkliste Krad

    Die Checkliste gibt Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Motorrad auf die Hauptuntersuchung vorbereiten.
  • Checkliste Caravan

    Checkliste zur Vorbereitung des Wohnmobils oder Wohnwagens auf die Hauptuntersuchung.
  • Checkliste Lof

    Checkliste zur Vorbereitung der land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschine auf die Hauptuntersuchung.

    über uns

    Das Ingenieurbüro wurde, von Werner Richter, einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, im Jahre 1963 in Hanau gegründet. Herr Richters Arbeitsgebiet waren Schadenbegutachtungen und Bewertungen von Kraftfahrzeugen.

    1987 nahm Hr. Dipl.-Ing. Dieter Rosenberger seine selbsständige Tätigkeit im Ingenieurbüro Richter auf und wurde von der IHK-Hanau Gelnhausen Schlüchtern für das Fachgebiet "Schäden und Bewertungen an Kraftfahrzeugen" öffentlich bestellt und vereidigt.

    1990 schied Herr Richter altersbedingt aus und die Firma wurde von Herrn Rosenberger weitergeführt.

    2000 erweiterte Herr Rosenberger seinen Tätigkeitsbereich und führte die erste amtliche Hauptuntersuchung im Namen und für Rechnung der Gesellschaft für technische Überwachung durch.

    2004 wurde das alte Gebäude in der Breslauer Straße verlassen und das neu erbaute Büro mit Prüfstelle und bedarfsgerechter Ausstattung direkt im Industriegebiet Hanau-Nord bezogen.

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